21.3.26, 16-20 Uhr: Natur-Ritual zur Tag-Nacht-Gleiche

Frühlingsblumen

Da ist was los!

Vögel singen lauthals von Sonne, Liebe, Nestern, Eiern und Lebensfreude.

Märzenbecher, Bärlauch, Schneeglöckchen, Scharbockskraut, Schlüsselblumen und viele weitere Pflanzen-Geschwister durchbrechen die Erde auf dem Weg zum Licht. Und blühen in überschwänglicher Pracht.

Die Bäume schicken Säfte aus der Tiefe wieder bis in die Spitzen. Um zu blühen, um zu grünen.

Das Leben tobt voller Lebendigkeit.

Und für einen kurzen Moment sind Tag und Nacht, sind Hell und Dunkel am 20.3.26 im Gleichgewicht. Denn in diesen Frühlingstagen wachsen die Sonnenstunden täglich an – so wie die Lebendigkeit um uns herum.

Dieser Moment des Gleichgewichts lädt uns dazu ein, inne zu halten im Trubel des Alltags und der Zeitqualität zu lauschen.

Ur-alte Bräuche verstehen, mit Sinn erfüllen und spüren.

Schon seit Jahrtausenden begehen und feiern wir Menschenwesen diese besonderen Tage im Jahreskreis. Es geht dabei um mitschwingen im großen Gewirk. Wir sind Teil der Natur und in den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen eingebunden. Dazu gehört auch, mit den Energien zu gehen, zu kommunizieren, uns kohärent zu verhalten. Dabei können uns Zeremonien und rituelle Handlungen unterstützen. Leider begehen wir die ursprünglich sinnvollen, bedeutungsvollen Handlungen oft nur noch aus Routine und wissen gar nicht warum.

Rituale im Jahreskreis sind zu äußeren Hüllen geworden, die uns innerlich nicht mehr nähren können.

Damit verlieren wir auch unsere Anbindung und Einbindung ins Netz des Lebens und fallen aus der Ordnung heraus. Das wird in aktuellen Krisen, Kriegen und menschengemachten Problemen mehr als sichtbar.

Deshalb ist es mir ein Anliegen, bei Natur-Ritualen in Wald und Flur wieder in Verbindung zu kommen.

In Verbindung mit uns selbst, mit anderen Menschen und der mehr als menschlichen Welt. Dabei fließen uralte Bräuche rund um Fruchtbarkeit, Aussaat und das Feiern des Frühlings ein und werden mit Sinnhaftigkeit gefüllen.

Manche Bräuche kennst du sicher, denn sie haben sich über das christliche Osterfest bis in die Neuzeit erhalten. Manchmal haben sie sich im Laufe der Jahrhunderte durch herrschaftliche Umformung verändert und verdreht – dann schauen wir genau hin, worum es eigentlich geht.

Andere finden sich in alten Mythen und Geschichten.

Und wieder andere erzählen uns die Blumen, Bäume, die Landschaft und das Frühlingswetter.

Sei willkommen, am 21.3.26 in Leipzig das Gleichgewicht von Tag und Nacht zu feiern.

Dabei werden wir

  • die Qualitäten um uns herum ganz bewusst wahrnehmen und erleben.
  • durch den Wald stromern und den Naturwesen zuhören. Wie erleben sie diese Zeit?
  • die Gefühle, die damit einhergehen, da sein lassen.
  • Gestalten und Figuren aus alten, heilsamen Geschichten begegnen und ihnen lauschen.
  • die Tradition des christlichen Osterfestes in die Zeitqualität einordnen.
  • spielen.
  • am Feuer sitzen und Geschichten teilen.
  • in Gemeinschaft und jeder/jede mit sich sein.
  • Nährendes aus dem Kessel der Holle schlürfen.

Ort: Leipzig, Gohlis

Zeit: Sa, 21.3.26, 16-20 Uhr

Spendenempfehlung: 30-40 € (nach Selbsteinschätzung) (Wenn das Geld ein Problem sein sollte melde dich – wir finden eine Lösung.)

Bitte beachte:

Naturrituale finden draußen statt. Das Wetter ist Teil der Natur. Wir treffen uns also bei allen Witterungsverhältnissen draußen. Es gibt eine Hütte, um uns bei Starkregen unterzustellen. Doch werden wir versuchen, wenn möglich viel Zeit in Wald und Garten zu verbringen. Sorge also gut für dich mit

  • wetterfester, warmer Kleidung und Schuhen
  • Trinkwasser/Tee
  • einem Sitzkissen (bei Bedarf gibt es auch welche zum Ausleihen)

Erfahre hier mehr über Naturrituale.

    Besuche auch die Seite natur.evamaeurer.de um mehr über Naturzyklische Begleitung zu erfahren.

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